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Energiesparen leicht gemacht

Die intelligenten Stromzähler machen den Wunsch vieler Energiesparer wahr: Unkompliziert am eigenen Computerbildschirm die aktuellen Leistungs- und Verbrauchsdaten abrufen und nach Tagen, Wochen oder Monaten vergleichen. Der clevere Nutzer analysiert sein Verbrauchsprofil und kann ganz einfach "Stromfresser" ausfindig machen oder auch den Stand-by-Verbrauch ermitteln.

Mit diesen Daten gerüstet, können Nutzer die wirtschaftlichsten Maßnahmen herausfiltern, um den eigenen Stromverbrauch zu senken. Und das heißt Kosten sparen - so macht Energiesparen Spaß!

Lastprofil - Verbrauch im Blick

Das Diagramm zeigt die abgeforderte Leistung in einem Gebäude. Dieses Lastprofil wird durch den Leistungsbedarf einzelner Geräte erzeugt. Wird ein elektrischer Verbraucher eingeschaltet, wie z.B. der Fernseher, schnellt die Kurve nach oben. Auch wenn alle Geräte scheinbar aus sind, verbrauchen sie im Stand-by Strom. Das Lastprofil macht dies sichtbar - die Leistungskurve liegt immer über dem Nullwert.


Viele neue Möglichkeiten.
Kennt man den Leistungsbedarf eines Gerätes, können beispielsweise dessen jährliche Stromkosten aus der typischen Nutzungsdauer berechnet werden. Oder stellen Sie sich vor, dass Sie per SMS oder E-Mail informiert werden, wenn Sie vergessen haben ein Gerät auszuschalten. Mit intelligenten Stromzählern ist das kein Problem, diese können bei Über- oder Unterschreiten einer bestimmten Leistung eine Warnung ausgeben.

Auch der Zähler selbst spart Strom.
So benötigt ein elektronischer Stromzähler bis zu zwei Drittel weniger Energie als die bisher eingesetzten. Bei 44 Millionen Stromkunden in Deutschland summiert sich allein der Einspareffekt bei den Messgeräten auf mindestens 900 Gigawattstunden pro Jahr. Das entspricht in etwa dem Verbrauch von 200.000 Haushalten!

Stromkosten im Vergleich

Das Bild zeigt beispielhaft die grafische Auswertung der monatlichen Stromkosten innerhalb eines Jahres. Darstellbar sind natürlich auch andere Vergleichzeiträume, so dass der Nutzer seine Verbrauchsgewohnheiten analysieren kann. Der erkennbar höhere Stromverbrauch in den Wintermonaten kann z.B. auf die Heizungspumpe zurückzuführen sein. Gegenüberstellbar wäre auch der eigene Verbrauch und der eines vergleichbaren "typischen Nutzers" oder die entsprechend verursachten CO2-Emissionen.


Die Intelligenten Stromzähler sind längst mehr als nur eine innovative Idee. Sie werden an vielen Orten bereits in der Praxis eingesetzt.

Smart Meter: Zukünftige Potenziale

© 2008 stormpic _ aboutpixel.de Photovoltaik_Strommast.jpg

Die Intelligenten Stromzähler sind eine wichtige technische Grundlage für Smart Grids - die Stromnetze der Zukunft.

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Weiterführende Informationen

Vor- und Nachteile der verschiedenen Akteure im Energiesystem der Zukunft werden in der Studie "eEnergy" erläutert. (Durchgeführt im Auftrag des BMWi.)


Sächsische Energieagentur - SAENA GmbH